Unterricht und Schwerpunkte

Neben dem Fachunterricht prägen besondere Schwerpunkte unseren Schulalltag – von Nachhaltigkeit über digitale Kompetenzen bis zu offenen Lernformen, in denen Schüler:innen Verantwortung für ihr Lernen übernehmen.

ÖKOLOG

Eine ökologisch nachhaltige und sozial verträgliche Schulkultur.

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Computerführerschein

Kostenlose Vorbereitung auf den europaweit anerkannten ECDL.

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Erlebnispädagogik

Soziale Kompetenzen lernen, indem man sie erlebt.

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Offenes Lernen (TOOL)

Selbstständig arbeiten nach Arbeitsplan, im eigenen Tempo.

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Kompetenzorientiert

Fächerübergreifende Aufgaben aus der Praxis.

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Qualitätsentwicklung

Extern begutachtet im Peer-Review des Unterrichtsministeriums.

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Nachhaltigkeit

ÖKOLOG – Schule als Lebensraum

In unserer Schule bekennen wir uns zur Entwicklung einer ökologisch nachhaltigen und sozial verträglichen Schulkultur. Wir verstehen Schule als Teil unseres Lebensraumes und sind bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet:

Unsere ÖKOLOG-GrundsätzeElf Grundsätze für eine nachhaltige und gesunde Schule – vom Energiesparen bis zum respektvollen Umgang.
  • Wir verpflichten uns zu einem sparsamen Umgang mit Rohstoffen wie Wasser und Energie und vermeiden Abfälle und Emissionen.
  • Wir kaufen für den Schulbetrieb umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte ein.
  • Wir gestalten unser Schulbuffet ökologisch und gesundheitsförderlich, vor allem mit Produkten aus unserer Region.
  • Wir gestalten unser Schulgelände nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten und nutzen es für den Unterricht.
  • Wir bemühen uns, umweltschonende Verkehrsmittel für unseren Schulweg und für Schulveranstaltungen zu nutzen und zu fördern.
  • Wir gestalten eine „Schule zum Wohlfühlen“ und legen dabei großen Wert auf die körperliche und soziale Gesundheit sowie die freundliche Gestaltung unserer Schule.
  • Wir gehen respektvoll miteinander um.
  • Wir bemühen uns, ÖKOLOG inhaltlich und methodisch in den Unterricht einzubauen und Lehrer:innen sowie die Schulverwaltung in geeigneter Form weiterzubilden.
  • Wir entwickeln auf Grundlage unserer Leistungen und Erfahrungen ein ökologisches Leitbild und ein ökologisches Schulprogramm.
  • Wir dokumentieren regelmäßig unsere Ergebnisse und Erfahrungen, um eine nachhaltige Entwicklung unserer Schule zu sichern, und machen diese der Öffentlichkeit bekannt.
  • Wir streben eine Zusammenarbeit mit unserer Gemeinde und dem Schulumfeld an.

Digitale Kompetenzen

Europäischer Computerführerschein (ECDL)

An unserer Schule besteht die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein (ECDL) zu machen. Er ist eine in ganz Europa anerkannte Bestätigung des IT-Grundwissens und erhöht so die Berufschancen nach der Schule.

Vorbereitungskurse und TermineKostenlose Vorbereitungskurse – die Termine hängen am Schwarzen Brett.

kostenlos

Vorbereitungskurse für Schüler:innen

Aushang

Termine am Schwarzen Brett

Soziales Lernen

Erlebnispädagogik

Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, unsere Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven, selbstverantwortlichen Lebensgestaltung zu führen, damit sie sich in einer komplexen Gesellschaft zurechtfinden. Neben der fachlichen Kompetenzvermittlung sind wir als Schule gefordert, soziale Kompetenzen zu lehren und zu leben und die Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

So lernen wir erlebnispädagogischLernen mit Herz, Kopf und Hand – in drei Phasen vom Erlebnis zum neuen Ziel.

Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit oder Verantwortung im Umgang miteinander lassen sich nicht abstrakt vermitteln – sie müssen erfahrbar werden. Dazu setzen wir die Erlebnispädagogik ein. Sie grenzt sich bewusst vom Nervenkitzel-Aktionismus ab: Es geht nicht um den Kick, höher, besser, stärker zu sein, sondern um die nachhaltige Entwicklung von sozialen Kompetenzen und der Persönlichkeit.

Lernen mit Herz, Kopf und Hand

Das dreidimensionale Lernmodell der Erlebnispädagogik

So läuft ein erlebnispädagogischer Lernprozess ab

  1. Aktionsphase: Die Schülerinnen und Schüler sind aktiv an einer erlebnisorientierten Übung beteiligt. Dabei machen sie Erfahrungen, die zu einer persönlichen Auseinandersetzung führen.
  2. Reflexionsphase: Die Erlebnisse werden verarbeitet – gezielt begleitet von den Pädagog:innen. Die Schüler:innen nehmen ihre Beobachtungen wahr, interpretieren, reflektieren und bewerten sie und verbinden sie mit ihrem Alltag.
  3. Neue Ziele: Daraus entstehen neue Ziele, die in der nächsten Übung oder Alltagssituation umgesetzt werden und zu neuen Handlungs- und Verhaltensweisen führen.

Offene Lernformen

Teamorientiertes offenes Lernen (TOOL)

Das zentrale Element der TOOL-Stunden ist die freie Arbeitsphase. In den Blockstunden entscheiden die Schüler:innen selbst, wann sie an welchem Arbeitsplan arbeiten – und wählen nach ihren Bedürfnissen und Interessen aus.

So funktioniert TOOLArbeitsplan, neue Rollen für Lehrkräfte und Schüler:innen – und was TOOL fördert.

Alle lernen gleichzeitig …

  • nach einem Arbeitsplan
  • an verschiedenen Aufgaben
  • in verschiedenen Unterrichtsfächern
  • jede:r im eigenen Lerntempo
  • in selbstgewählter Reihenfolge

Der Arbeitsplan

  • enthält Lernziele, Arbeitszeit, Aufgaben, Arbeitsform und Material
  • Pflichtaufgaben: selbstständige Erarbeitung eines oder mehrerer Stoffkapitel
  • Wahlaufgaben: Vertiefung, Übung und Zusatzwissen

Neue Rollen

  • Lehrer:innen organisieren und begleiten den Lernprozess – als Coach statt als Kontrollinstanz.
  • Sie können besser auf besonders schwache oder besonders begabte Schüler:innen eingehen.
  • Schüler:innen erhalten mehr Freiheit und Verantwortung und arbeiten selbsttätig, statt passiv zu konsumieren.

Was TOOL fördert

  • Differenzierung
  • Individualisierung
  • Förderkonzept
  • Soft Skills
  • Teamfähigkeit
  • Soziale Kompetenz
  • Organisationsfähigkeit
  • Konfliktlösungskompetenz
  • Eigenverantwortung

Unterrichtskonzepte

Kompetenzorientierter Unterricht

Im kompetenzorientierten Unterricht verbinden wir Inhalte mehrerer Fächer zu praxisnahen Aufgaben. Ein Beispiel aus „Küchen- und Restaurantmanagement“:

Qualität

Qualitätsentwicklung: Peer-Review

2 Tage

Evaluierung direkt an unserer Schule

4 Peers

externe Expert:innen aus dem Bildungsbereich

Dekret

des Unterrichtsministeriums für die erfolgreiche Teilnahme

Wie wertvoll Unterricht und Schulleben bei uns gelingen, hat ein internationales Expert:innenteam im Rahmen eines Peer-Reviews untersucht. Wir nutzten die Chance, uns mit Unterstützung des Unterrichtsministeriums und ARQA-VET zwei Tage lang von drei außenstehenden Expertinnen und einem Experten evaluieren zu lassen – mit der Frage, wie erfolgreich Werte im Schulalltag und darüber hinaus gelebt und vermittelt werden.

Ablauf und ErgebnisWas das Expert:innenteam untersucht hat – und wofür wir ein Dekret des Ministeriums erhielten.

Die Peer-Reviewer beobachteten Unterricht, führten Interviews mit Schülerinnen, Eltern, Absolventinnen, Ordensschwestern und Lehrkräften, gaben kreative Arbeiten von Schülergruppen in Auftrag, nahmen das Schulhaus genau unter die Lupe und setzten sich mit der Schulentwicklung auseinander. Die – von uns selbst gewählte – Herausforderung war, sich bedingungslos in die Karten schauen zu lassen, um ein ehrliches Bild zu erhalten.

Das sehr positive Ergebnis bestätigt unsere Arbeit und dient zugleich der weiteren Entwicklung und Setzung von Schwerpunkten. Für die erfolgreiche Teilnahme am Peer-Review im Rahmen der Qualitätsentwicklungsinitiative des Unterrichtsministeriums überreichte Sektionschef Theodor Siegl unserer Oberin Sr. Martha-Maria ein Dekret des Ministeriums.