Eine kurze Darstellung unserer Geschichte

Der Orden der Schwestern Oblatinnen des Hl. Franz von Sales wurde 1867 in Troyes/Frankreich gegründet.

 

1903 kamen die ersten Schwestern nach Linz, bezogen 1907 das Klostergebäude in der Kapellenstraße und begannen mit Sprach-, Handarbeits- und Musikunterricht. Während des 1. Weltkrieges betreuten die Schwestern Verwundete, während des 2. Weltkrieges wurde ein Teil des Hauses beschlagnahmt und darin das Finanzamt und das Priesterseminar untergebracht.

 

1959 wurde das Internat für 75 Schülerinnen eröffnet und nach der Ordensgründerin, der Hl. Franziska-Salesia, benannt.

 

1967 wurde erstmals eine Klasse der Haushaltungsschule mit 14 Schülerinnen geführt – als Expositur der Schule der Don-Bosco-Schwestern.

 

1968 erfolgte die Gründung der Schule der Schwestern Oblatinnen des Hl. Franz von Sales mit 32 Schülerinnen in der Haushaltungsschule.

 

1970/71 wurden Schule und Internat um ein zusätzliches Gebäude in der Kapellenstraße erweitert, was mehr Betten im Internat und mehr Unterrichtsräume brachte.

 

1972 wurden Räume im Haus Kaarstraße 27 für den Unterricht angemietet, da zu diesem Zeitpunkt 3 Klassen Haushaltungsschule parallel geführt wurden.

 

1975 wurde mit der Führung der 2-jährigen Hauswirtschaftsschule begonnen. 
 

1990 wurde das Haus Rudolfstraße 32 gekauft, da es an das bestehende Grundstück angrenzt und als Schule adaptierbar war.  In den folgenden Jahren erfolgte unter tatkräftiger Mitarbeit der Schwestern die Renovierung dieses Hauses, und 1994 wurde es als „Haus St. Josef“ als neues Schulgebäude eröffnet. Ein bezaubernder Stadtgarten im Innenhof, in dem viele Sitzgelegenheiten den Schülerinnen und Schülern Raum zur Entspannung bieten,  verbindet die beiden Schulgebäude seit dieser Zeit.

 

1995 wurde mit der Führung der 3-jährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe begonnen.

 

1999/2000 erfolgte durch eine Lehrplanreform die Umstellung der Haushaltungsschule und der Hauswirtschaftsschule auf die 1- und 2-jährige Wirtschaftsfachschule.
Mit der Lehrplanreform 2015 wurden alle drei Schulformen auf die aktuellen kompetenzbasierten Lehrpläne der Humanberuflichen Schulen umgestellt und die Schulbezeichnungen harmonisiert auf 1-, 2- und 3-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe.

2018 wurde die Führung der 2-j. Fachschule mangels Interesse seitens der Schulbehörde eingestellt.

Seit 2021/22 wird die Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP) in engere Kooperation mit dem Kepler Universitätsklinikum  zusätzlich zur 1- und 3-jährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe (FW) geführt.

Im Schuljahr 2022/23 werden 165 Schüler*innen in drei Schulformen und sieben Klassen von 31 Lehrkräften unterrichtet.